NOVA
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LAMBAUER, VON DER DEKEN, LANGMAYR, KENDA, CURRY, MASON
MASON, LAMBAUER, VON DER DEKEN, TIRAN, LANGMAYR, JANEZIC, CURRY, KENDA
VON DER DEKEN, KENDA, MASON, LAMBAUAER, CURRY, LANGMAYR
BEAT FURRER  BEGEHREN
© KURT HÖRBST
© VON DER DEKEN
© KURT HÖRBST
© PRIVAT
Das Vokalensemble NOVA arbeitet seit 1992 zusammen und hat sich auf Kompositionen aus der Blütezeit der a cappella Vokalmusik – der Renaissance – auf Werke des Mittelalters, des Barock, des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts in solistischer Besetzung spezialisiert.
NOVA besteht im Kern aus sechs bis acht Sänger/innen, die neben klassischer Ausbildung reiche Erfahrung mit angesehenen Dirigenten und Ensembles im In- und Ausland mitbringen. Je nach Projekt variiert die Mitgliederzahl des Ensembles, um die klanglichen Möglichkeiten optimal auszuschöpfen. Oft wird NOVA gerade durch nichtmusikalische Aspekte der Kulturgeschichte zu ausgefallenen Konzertprogrammen inspiriert.
Zum Repertoire des Vokalensembles NOVA gehören neben Renaissance-Madrigalen und - Messen Werke wie Gesualdos gesamte Karwochen-Responsorien, Bachs Johannes-Passion (Fassung II, 1725) und seine so genannte Messe in H-moll sowie Monteverdis Marienvesper.
Sie alle hat NOVA mit grossem Erfolg in kleinster Besetzung realisiert.
Auch Sonderwerke des zeitgenössischen Repertoires für Vokalensemble wie Berios A-Ronne finden in den Programmen des Vokalensembles NOVA ihren Platz.
Auf dem Gebiet des zeitgenössischen Musiktheaters setzte NOVA Maßstäbe:
Die Produktionen Begehren (UA 2003), Invocation (ÖE 2004) und Fama von Beat Furrer,
Die schöne Wunde
(UA 2003) und Melancholia (UA 2008) von Georg Friedrich Haas und Bernhard Langs I hate Mozart (UA 2006) brachten dem Ensemble Anerkennung bei der nationalen und internationalen Presse.
Zuletzt feierte NOVA Erfolge mit der Bühnenproduktion Death in Venice von Benjamin Britten am Theater an der Wien im September 2009, mit Uraufführungen von Werken von Adriana Hölszky und Beat Furrer bei den Wittener Tagen 2010, mit Aufführungen von Luciano Berios Sinfonia gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Riccardo Chailly in München im Oktober 2010, mit der Produktion Wüstenbuch von Beat Furrer in der Regie Christoph Marthalers bei den Wiener Festwochen im Juni 2011 und mit konzertanten Aufführungen von Salvatore Sciarrinos Oper Macbeth bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2011, die kürzlich auf CD erschienen ist.
NOVA ist seit seiner Gründung häufiger Gast auf grossen Musikfestivals. Dazu zählen Auftritte im Inland bei der styriate und dem steirischen herbst, den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen und bei Wien Modern, im Ausland bei der RuhrTriennale, dem Lucerne Festival, den Donaueschinger Musiktagen und den Wittener Tagen für neue Kammermusik.
In Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien sang das Ensemble bereits bei Festivals für Neue Musik in Wien, Zürich, Straßburg und Berlin. Darüber hinaus hat NOVA bei zwei CD-Produktionen des Klangforum Wien – Beat Furrers Narcissus und Jean Barraqués Le temps restitué; 1998 ausgezeichnet mit einem Grand Prix du Disque – und bei CD-Aufnahmen der Wiener Akademie sowie des Clemencic Consort mitgewirkt.